Ideen mit maximal Hirn.
Und minimal 08/15.

Neu gedacht, um Grenzen zu sprengen. Die folgenden Konzepte sind besonders effizient, smart, digital, subversiv, integriert, benefitorientert oder transmedial. Solche Art von Kommunikationslösungen finde ich persönlich am besten, weil sie ausgetretene Pfade verlassen, dadurch maximalen Neuheitswert besitzen, mehr viralen Buzz erzeugen und am Ende für Marken Imagegewinn und höheren ROI bieten.

Nike engagiert sich u.a. im Golfsegment, das tendenziell älter ist. Wir überlegten uns, wie wir neue und jüngere Zielgruppen für den Sport und auch Nike begeistern.

Wir entwickelten die Idee für eine weltweit einsetzbare Crossgolf-App mit vielen Funktionen, Spielmodi und vielem mehr. Leider bekamen wir das Konzept nicht verkauft. Obwohl es viele Vorteile für den Kunden, seine Zielgruppe und die Unversehrtheit der Stadt bietet.

O2 ist ein Telekommunikations-Anbieter, wie viele andere auch. Wir überlegten uns, wie wir für ihn einen USP kreieren.

Die Produktidee war “Freizeichen-Werbespots”, die man optional als O2 Kunde hätte aktivieren können.

Diese kurzen Funkspots für Marken erklingen, während der Anrufende wartet, dass der O2-Kunde abhebt. Gewinn sollte 50:50 zwischen O2 und dem Kunden geteilt werden.

Sky hat die Rechte zur Übertragung von Bundesliga-Spielen.

Unsere Idee: Heißluftballon mit Leinwand, die live überträgt und dorthin fliegt, wo die meisten Menschen via Social Media Fußball sehen wollen.

Wir planten eine Tour durch Deutschland. Jede Woche ein neues Bundesland und neue Hauptstadt. Leider ist die deutsche Luftfahrtbehörde nicht sehr flexibel und kein Freund neuer Ideen.

Vodafone präsentiert das weltweit erste Live-Konzert mit Musikern, die live um den Globus verteilt jammen.

Das war eine schöne und überzeugende Produktdemo, die Qualität, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit vom DSL-Angebot demonstrieren sollte.

Leider bevorzugte der Marketingentscheider einen herkömmlichen TV-Spot. Der australische DSL-Anbieter Orcon setzte diese Idee 1,5 Jahre später mit Iggy Pop um und gewann ein halbes Dutzend Canneslöwen damit, u.a. Cyber und den Grandprix.

Wieners + Wieners bietet Übersetzungsdienstleistungen an.

Da schien es mir nur logisch, die Untertitel-Dateien von Spielfilmen zu kapern und als Werbemedium zu nutzen. Das sind Textfiles in einem bestimmten Format und mit der Endung SRT. Sie werden auf vielen Plattformen und Foren gratis angeboten.

Wir wollten uns bestehende herunterladen und mit Word so editieren, als hätte sie jemand mit schlechten Englisch-Kenntnissen angelegt. Alle 60 Sekunden dann unser Payoff mit URL vom Kunden.

Leider verstand kein klassischer CD in 3 Jahren in 3 Agenturen die Art und Qualität der Idee. Bis ein ausländisches Kreativteam dieselbe Idee hatte und mit ihr in Cannes einen Digital-Löwen gewann.

Serviceplan Recruiting

Jung von Matt ein paar gute Mitarbeiter klauen, wer will das nicht?

Wir hatten die Idee, ihnen einen Trojanischen Löwen zu schicken, getreu ihrem Markenleitbild des Trojanischen Pferdes.

Dazu planten wir Jung von Matt kurz nach dem Werbefestival in Cannes einen Canneslöwen zu schicken. In dessen Innerem wollten wir einen Computer mit WIFI-Sender einbauen, der sich ins WLAN einloggt und eine Playlist freigibt. Unter den Songs sollten auch kurze Audio-Einladungen von den wichtigsten Geschäftsführern unserer einzelnen Abteilungen ertönen, z.B. Beratung, Kreation, Strategie, usw. Diese stellen sich vor, erzählen etwas über unsere Firma und laden die Jung von Matt Mitarbeiter ein sich bei uns zu bewerben.

Leider hatte der IT-Admin von Jung von Matt die Sicherheit zu gut konfiguriert. Wäre bestimmt lustig geworden.